Fachkräftemangel ist real – aber lösbar. Mit der richtigen digitalen Strategie finden Praxen und Heilberufe bessere Mitarbeiter schneller und günstiger als über klassische Wege.
Die Zeiten, in denen eine Stellenanzeige auf Stepstone dutzende qualifizierte Bewerbungen produzierte, sind in Heilberufen vorbei. Physiotherapeuten, MFA, ZFA und Kinderkrankenpfleger sind knapp – und wissen das. Sie können wählen.
Was das bedeutet: Praxen, die Fachkräfte gewinnen wollen, müssen umdenken. Nicht mehr die Bewerber bewerben sich bei der Praxis – die Praxis muss sich als attraktiver Arbeitgeber bei den Kandidaten bewerben.
Das IDMG hilft Praxen, genau das umzusetzen: eine digitale Recruiting-Strategie, die zur Größe und zum Budget der Praxis passt – ohne teure Headhunter oder aufwändige Kampagnen.
Auf Indeed oder Stepstone inserieren und hoffen – das war einmal. Wer heute gute MFA, Physiotherapeuten oder ZFA sucht, muss aktiv auf sie zugehen und sie überzeugen.
Was macht Ihre Praxis als Arbeitgeber besonders? Wenn Sie das nicht klar kommunizieren können, sind Sie für Bewerber austauschbar – und verlieren gegen Praxen, die es können.
Bewerber schauen sich die Website der Praxis an, bevor sie sich bewerben. Fehlt eine Karriereseite, wirkt die Praxis wenig professionell – unabhängig vom eigentlichen Arbeitsklima.
Lange Formulare, kein klarer Ansprechpartner, tagelange Wartezeiten auf Rückmeldung – das schreckt gute Bewerber ab, die mehrere Optionen haben.
Die wichtigste Einzelmaßnahme: Eine echte Karriereseite mit Teamfotos, Benefits und einfachem Bewerbungsweg.
Was macht Ihre Praxis als Arbeitgeber einzigartig? Wir helfen, das herauszuarbeiten und zu kommunizieren.
Stellenanzeigen, die Bewerber ansprechen – nicht Anforderungslisten, die abschrecken.
Für schwer zu besetzende Stellen: Social Recruiting auf Instagram, LinkedIn oder Facebook.
Eine gute Karriereseite kostet einmalig 500–1.500 €. Stellenanzeigen auf Indeed oder StepStone kosten 300–600 € pro Monat. Social-Media-Recruiting (bezahlt) startet ab 200 € monatlichem Anzeigenbudget. Der größte Hebel ist oft die kostenlose Maßnahme: Authentische Inhalte auf Bestehenden Kanälen und ein einfacherer Bewerbungsprozess.
Ja – aber mit realistischen Erwartungen. Instagram und Facebook sind keine schnellen Kanäle. Sie bauen über Zeit Vertrauen und Sichtbarkeit auf. Kurzfristig effektiver sind gezielte Facebook/Instagram-Ads für Stellenanzeigen und aktives Networking auf LinkedIn (besonders für Führungspositionen).
Beides zählt – aber die Reihenfolge hat sich verschoben. Studien zeigen: Bei Gleichheit der Konditionen entscheiden Arbeitsatmosphäre, Entwicklungsmöglichkeiten und Wertschätzung. Eine starke Arbeitgebermarke kann Gehaltsunterschiede teilweise ausgleichen. Eine schwache Arbeitgebermarke kostet Sie Bewerber, selbst wenn das Gehalt stimmt.
Eine neue Karriereseite und optimierte Stellenanzeigen können innerhalb von 2–4 Wochen erste Bewerbungen bringen. Employer Branding über Social Media braucht 3–6 Monate Kontinuität, bis es messbare Wirkung zeigt. Empfehlungen von bestehenden Mitarbeitern wirken sofort – deshalb ist ein internes Empfehlungsprogramm oft der schnellste Weg.